Mit den Zehen am Abgrund

Eine wilde Reise in die Wirklichkeit
Die Koordinaten stehen fest: Beginnend beim fassungslosen Taumel des Anfangsstückes „Ohne zu merken“ bereisen die autos auf ihrem neuen Album „mit den Zehen am Abgrund“ etliche Alltagsklippen, um schließlich beim letzten Lied „Zusammen zusammen“ im soghaft-schwarzromantischen Wunsch nach dem gemeinsamen Zusammenbruch zu landen. Dazwischen erzählen Simon Schöfisch (Git+Voc), Niki Pertl (Git+Voc), Andreas Neubert (Bass), Andreas Schmid (Drums+Div) und Martin Görz (Git) in elf neuen Liedern von der grellen Realität:

Einsamkeit in der Masse, politische Desorientierung, Wochenenden, verkorkste Klassentreffen, sinnvolle und sinnlose Beziehungen. Das sind Protestlieder gegen sich selbst. Dem Realismus der Texte steht eine Musik bei, die nach einer Staub aufwirbelnden Horde Wildpferde, nach der zärtlich bimmelnden schwäbischen Eisenbahn, nach dem Brüllen eines noch nicht entdeckten, riesigen Sauropoden klingt. Es finden sich Songs, die es schon lange gibt und die bereits live erprobt sind. Andere wiederum erhielten ihr musikalisches Gewand erst bei den Aufnahmen, die im Frühling und Sommer im Faust-Studio in Scheer und in der Musiksuite in Seligweiler unter der Regie von Mr. Steely, Mr. Dan und Andreas Schmid stattfanden. Wer genau hinhört, entdeckt liebevoll produzierte Details. Der Wille zum großen Rocksong wird allerdings nie aus den Augen verloren. Und so finden die autos auf ihrer Reise wieder einmal Lieder, an denen man sich festhalten kann – auch wenn es nur für jetzt ist…

Veröffentlichtungstermin: 20.12.2019

Trackliste:

  1. Ohne zu merken
  2. Gouda Moses
  3. Entscheidend für die Einsamkeit
  4. Wenn wir nicht hinsehen
  5. Das Schweigen der Jämmerlichen
  6. Das Bellen der Hunde
  7. Sonntag im Frühling
  8. Mit den Zehen am Abgrund
  9. Samstag
  10. Haltet mir einen Platz frei
  11. Zusammen zusammen

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Die Autos

die autos aus Ulm, eine Band zwischen Aufbruch und Abbruch, Hingabe und Aufgabe, Exzess und Zärtlichkeit. Seit fast 15 Jahren kümmern sich Simon Schöfisch (Gitarre und Gesang), Niki Pertl (Gitarre und Gesang), Martin Görz (Gitarre und Gesang), Andreas Neubert (Bass) und Andreas Schmid (Schlagzeug) um den Rock ‘n‘ Roll in der Provinz.

Weitab von Trends der hippen Metropolen spielen die autos eine Musik, die ihre Energie aus dem Glück und der Verzweiflung am Alltäglichen, aus Natur und Mystik saugt. Es gibt aus dem Punk geborenen Folkrock, Melodien süß und schräg, Schleier und Klarheit. Ein Leben in der Musik. Eine Musik für's Leben.

Zwei Jahre später erscheint Swongs (2012), ein Album voller Träume, Erinnerungen und bunter Farben. Das Spektrum wird erweitert: Zwischen, sagen wir mal, Bauernsoul und Doomfolk hört es sichnach Rock, Folk und Pop an. Besungen werden die Wunder und Abscheulichkeiten des Alltäglichen.

Was bisher geschah
Im Jahr 2013 rotieren die autos, denn es steht die erste Vinyl-VÖ an. Unter dem Titel Rein in die Mystik versammeln sich 7 Lieder, die den Alltag weit hinter sich lassen. Es geht um Natur, Antike, die Ruhr (nicht der Fluss) und seltene Gefühle.

2015 erscheint das bislang letzte und aktuelle Album Was wichtig war als Trost. In seiner Entstehung der bisher schwerste Brocken: Die Jugend scheint verglüht, die Weisheit des Alters noch in weiter Ferne, alle Akkorde schon gespielt, die Wut sucht sich neue, gemeinere Wege was bleibt, ist: weitermachen!

Das Intro Magazin schrieb sehr treffend über das Album und die Band an sich: "Ein glasklarer, aber warmer Sound mit Alltagsbeobachtungen, die wirklich etwas bedeuten, und ein melancholischer Grundton, der weder weinerlich noch besoffen rüberkommt, machen sie zu den unprätentiösen Stars einer Szene deutschsprachiger Gitarrenbands, die es eigentlich gar nicht mehr gibt."

Kontakt
Andreas Neubert
Tel.: 0151/19166604
kontakt@autos-band.de

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